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Die Yellow Bird Pictures GmbH wurde im Oktober 2008 in München gegründet. Geschäftsführender Gesellschafter des Film- und Fernsehproduktionsunternehmens ist Oliver Schündler. Mehrheitlicher Gesellschafter ist die schwedische Yellow Bird, einer der größten skandinavischen Produzenten von Fernseh- und Kinofilmen und bekannt durch die Verfilmung von Stieg Larssons "Millenium" ("Verblendung", "Verdammnis", "Vergebung") oder die "Wallander"-Reihe für die ARD.
Innerhalb der Unternehmensgruppe findet ein lebhafter Austausch von erfolgreichen Formaten und exklusiven Rechten an Bestsellern wie auch ein kontinuierlicher Know-how-Transfer in Development und Produktion statt. Die Gruppe profitiert von internationalen Kofinanzierungs- und Koproduktionsmöglichkeiten sowie Zugängen zu Produktionsstätten in unterschiedlichen Ländern. Darüber hinaus garantieren die Vermarktungs- und Distributionsunternehmen der Gruppe die weltweite Auswertung aller Formate und Produktionen. |
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Oliver Schündler, , der die Geschäfte der Yellow Bird Pictures GmbH in München gemeinsam mit Ole Söndberg führt, arbeitete an diversen Theater- und Fernsehprojekten u.a. als Regieassistent und Dramaturg (darunter mit Robert Lépage, Georg Tabori, Leander Haußmann und Matthias Hartmann am Bayerischen Staatsschauspiel in München sowie mit Peter Stein und Luca Ronconi bei den Salzburger Festspielen), ehe er 1994 zur Bavaria Film Gruppe wechselte. Dort realisierte er als Produzent zahlreiche Fernsehfilme und -serien (u.a. „Sorry Samantha“/ZDF, „Die Unzertrennlichen“/Sat.1, „Eine Liebe auf Mallorca“/ZDF, „Antonia“/Sat.1, „Der Job seines Lebens“/ARD). Seit 2001 als Head of International Co-Production verantwortete Schündler den gesamten Bereich der internationalen Koproduktionen der Bavaria Film Gruppe. Dazu fungierte er seit 2003 als Head of Bavaria Media Television und führte den weltweiten TV-Rechtevertrieb. In diese Phase fallen hochwertige, internationale Event-Koproduktionen wie „Die Auferstehung“, „Der Todestunnel“, „Störtebeker“, „Kennedys Brain“ oder „Die Jahrhundertlawine“. Seit Dezember 2004 war Oliver Schündler außerdem Geschäftsführer der ersten italienischen Tochter der Bavaria Film Gruppe, Bavaria Media Italia s.r.l. in Rom, und seit Oktober 2005 Ko-Geschäftsführer der German United Distributors – beide Positionen besetzte er bis zu seinem Ausscheiden aus der Bavaria Film Gruppe im Jahr 2008. |
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Boris Ausserer ist Produzent der Yellow Bird Pictures. Sein Studium an der HFF München, das er 1998 abschloss, ergänzte der im französischen Annecy geborene Ausserer durch mehrere Auslandsaufenthalte, u.a. in Cambridge, Paris, New York und Los Angeles. 1998 arbeitete er bei MTM Filmproduktion als Assistenz der Herstellungsleitung und wechselte im Jahr 2000 als Junior-Producer zur Bavaria Film und ein Jahr später als Producer für internationale Koproduktionen zur Bavaria Media Television. 2003 wurde er stellvertretender Leiter der Koproduktionsabteilung der Bavaria Media Television. In dieser Zeit begleitete er in unterschiedlicher Funktion die Entwicklung und die Finanzierung diverser TV-Projekte mit bedeutenden europäischen Partnern (TF1, Mediaset, Rai, France2, M6, TVC, TVN, ORF, etc.), darunter „La Bicyclette Bleue“, „Die Auferstehung“, „Sans Famille“, „Tatort-Tödliche Souvenirs“, „Liebe geht durch den Magen“, die Hansi-Hinterseer-Reihe für Das Erste, Heinrich Breloers Doku-Drama „Speer und er“ sowie „Der Todestunnel“, „Die Jahrhundertlawine“ und zuletzt „Henri IV“. |
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Astrid Kassel, Koordinatorin und Junior Producer, ist Absolventin für Internationale Produktion an der Filmakademie Baden-Württemberg. Astrid Kassel arbeitete seit 2001 in diversen Filmproduktionen, zuletzt hauptsächlich bei Bavaria Film in Geiselgasteig. Bis sie 1990 nach Deutschland kam lebte die Halb-Salvadorianerin mit österreichischem Pass in Mexico City. |


